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Tag "migration"

Im Sommer 2011 war ich in der Ukraine unterwegs, um dort eine Fotoreportage über Korruption gegen Flüchtlinge zu machen. Es war eine meiner bisher schwierigsten und spannendsten Recherchen zugleich. Die Geschichten der Flüchtlinge haben mich tief bewegt. Passend zur EM in Polen und der Ukraine wurden nun zwei Texte und Fotostrecken in der Kontext Wochenzeitung und im Tonic Magazin veröffentlicht.

Der 16 Jährige Nabil hatte es bereits in die Slovakei geschafft, wurde dort jedoch von Europäischen Beamten in die Ukraine zurückgeschoben - ohne die Möglichkeit einen Asylantrag zu stellen. Im Lager "Chop" wo Nabil einsitzt, gab es für uns keine Genehmigung, Insassen zu fotografieren, das Bild musste heimlich fotografiert werden.

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Vergangene Woche wurde im Freitag meine Audioslideshow-Reportage “Stadt der Gesichtslosen – Die “Illegalen” von Calais”, über die Situation undokumentierter Migranten im französischen Calais, publiziert.

Nach der Fotoreportage aus dem Jahr 2010 ist die Audioslideshow, die im Jahr 2011 entstand, der zweite Anlauf, um die komplexe Situation in Calais, im Kontext der europäischen Abschottungs-Politik, zu beleuchten. Zudem ist die Geschichte mein, längst überfälliger, erster Schritt in Richtung Multimedia und Web-Reportagen.

Mehr dazu:
Einleitung beim Freitag
| Deutsche Version mit Untertitel

 

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Am kommenden Wochenende findet in der Stuttgarter Projektwerkstatt ein Soli-Abend, mit Foto-Vortrag von mir, für die Calais Migrant Solidarity statt.

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Vor gut einem Jahr begann mein bisher aufwendigstes und wahrscheinlich auch wichtigstes Fotoprojekt: Die Fotoreportage “Stadt der Gesichtslosen” über Flüchtlinge im französischen Calais. Vor kurzem ist die Fotostrecke nun endlich erschienen. Hier gibt’s die Reihe jetzt nochmal in erweiterter und neu überarbeiteter Fassung.

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NoBorder!-Aktivisten des Flüchtlingshilfe-Netzwerkes "Calais Migrant Solidarity" weisen in einem von afrikanischen Flüchtlingen besetzten Fabrikgelände auf ihre Schlafplätze hin. Der Schlafraum befindet sich in einem Gebäude direkt an der Einfahrt der ehemaligen Möbelfabrik, das von den Flüchtlingen kaum - und wenn, dann nur als Toilette - genutzt wird. Von hier aus können die Aktivisten jedoch die Einfahrt überblicken und die "africans" im Falle einer Polizeirazzia durch Pfeifsignale warnen.

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Das Gesicht eines Menschen – nichts kann Emotionen besser ausdrücken als ein Gesicht; kein Gesicht ist genau wie ein anderes. Gesichter sind einzigartig. Natürlich sind Gesichter deshalb auch für Fotografen sehr interessant, wenn ich z.B. auf Demos fotografieren gehe, suche ich mir eigentlich immer erst mal ein Gesicht, dass die Aussage der Fotos transportieren soll.  Über das Gesicht kann man eine Person aber auch klar erkennen – und zuordnen. Manchmal gibt es Situationen, in denen das zu Problemen führen kann.

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