oder: Was kostet der Tempelhof?
Warum ich es mir eigentlich nicht leisten kann, dieses Bild zu veröffentlichen und was es in Berlin kostet in einem öffentlichen Park zu fotografieren.

Warum ich es mir eigentlich nicht leisten kann, dieses Bild zu veröffentlichen und was es in Berlin kostet in einem öffentlichen Park zu fotografieren.

So, um nun langsam mal mit diesem Blog in Fahrt zu kommen, möchte ich heute mal einen Künstler featuren, dessen Arbeiten mir seit einer Weile immer wieder begegnen und mich jedes mal auf’s Neue schwer beeindrucken. Ein französischer Ausnahmefotograf, der seine Identität auf das nötigste begrenzt – zwei Buchstaben: JR.
JR hat die “größte Kunstgalerie der Welt” für die Fotografie erschlossen – die grauen Wände der Stadt. Er verbindet Fotografie und Streetart, indem er großformatige Prints seiner schwarz-weißen Portraits an die Wände der Welt tapeziert. …und diese Combo hat’s in sich:
Read MoreAlle die mich kennen, beziehungsweise alle die meinen blog oder meinen flickrstream ab und an verfolgen dürften wissen, dass ich ein großer Fan gut gemachter Portraits bin. In den letzten Wochen bin ich, auf meiner Suche nach schönen neuen Menschen-Bildern über zwei Portraits gestolpert, die der Vorherrschaft der Still-Fotografie in diesem Bereich den Kampf ansagen… Zwei Portraits, die sich stattdessen des bewegten Bildes bedienen.
Zuerst wäre da Chase Jarvis’ 60 Second Portrait of Mike Horn, welches dem fotografischen Portrait noch sehr nahe kommt, diesem aber schon zwei weitere Ebenen – Bewegung und Sound – hinzufügt. Und, obwohl sich nicht allzuviel tut, hat mich dieses Portrait schon schwer beeindruckt, da es, wie ich finde einen ganz neuen Zugang zur abgebildeten Person schafft:
Das zweite Video traf mich auf flickr – und ‘getroffen’ hat es mich. 34 Sekunden im Stream des Portrait-Künstlers Hannes Caspar, die das Medium Portrait um eine völlig neue narrativ-emotionale Ebene erweitern – absolut genial und wunderschön:
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